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Revision ab 2021

FAQ

  • Muss für alle Notfälle eine AmBADO angelegt/geführt werden?
    Ja. Alle ambulanten Behandlungen gesetzlich versicherter Patienten, die über die PIA abgerechnet werden, sind AmBADO-pflichtig, unabhängig davon, ob es sich um eine reguläre Behandlung, einen vor- bzw. nachstationären Kontakt oder einen Notfall handelt (s. Glossar, S. 6).
     
  • Sind privat versicherte Patienten AmBADO-pflichtig?
    Nein. Nur die Behandlungen gesetzlich versicherter Patienten sind AmBADO-pflichtig (s. Glossar, S. 6). AmBADOs von privat versicherten Patienten dürfen nicht abgerechnet oder an BIDAQ übermittelt werden.
     
  • Ist die Kurzversion verpflichtend?
    Ja. Bei Patienten mit nicht mehr als zwei Terminen (abrechenbaren Leistungen an höchstens zwei unterschiedlichen Kalendertagen) ist die Kurzversion der AmBADO zu verwenden. Sollte an weiteren Kalendertagen eine abrechenbare Leistung erfolgen, muss auf die Vollversion gewechselt werden (s. Glossar, S. 6).
     
  • Wie ist die AmBADO für Patienten zu handhaben, die an mehr als einem Ambulanzstandort behandelt werden?
    Wird ein Patient an mehr als einem Ambulanzstandort behandelt, wird jeweils eine separate AmBADO bzw. ein eigener AmBADO-Fall geführt und nach den festgelegten Kriterien angelegt, abgerechnet und abgeschlossen (s. Glossar, S. 6).
     
  • Welche Fragen sind in der Kurzversion enthalten?
    Auf Seite 4 des Glossars sind die in der Kurzversion enthaltenen Fragen aufgelistet. Zusätzlich ist in Kapitel „C. Was wird in den einzelnen Teilen dokumentiert?" des Glossars jede für die Kurzversion obligatorische Frage mit einem (K) gekennzeichnet.
    Auch in der Basisdokumentation ist diese Information zu finden. Hier sind alle in der Kurzversion enthaltenen Fragen gelb markiert. Die letzten Seiten der Basisdokumentation beinhalten zudem eine Tabelle, in welcher die obligatorischen Fragen ebenfalls gekennzeichnet sind.
     
  • Darf zu den gesicherten Diagnosen zusätzlich auch eine Verdachtsdiagnose angegeben werden?
    Nein. Liegt eine gesicherte Diagnose vor, soll auch nur diese in der AmBADO dokumentiert werden. Zusätzliche Verdachtsdiagnosen sind nicht zu kodieren.
    Eine Verdachtsdiagnose darf prinzipiell nur angegeben werden, wenn keine gesicherte Diagnose vorhanden ist.
     
  • Ist ein (teil-)stationärer Aufenthalt in der Psychosomatik ein Abschlussgrund für die AmBADO?
    Ja. Sowohl bei psychiatrischen als auch bei psychosomatischen Aufenthalten im eigenen Haus ist der zu dem Zeitpunkt laufende AmBADO-Fall abzuschließen und bei erneuter Wiederbehandlung in der PIA eine neue AmBADO anzulegen. Lediglich bei (teil-)stationären Aufenthalten aufgrund von somatischen Erkrankungen darf die AmBADO weitergeführt werden (s. Glossar, S.7).
     
  • Wo finde ich die Übergabetabelle?
    Es gibt die klassische Übergabetabelle wie bisher nicht mehr. Alle relevanten Informationen sind nun im Dokument „Basisdokumentation" integriert.
     
  • Darf die Erfassung der Kopfdaten verändert werden?
    Ja. Sie dürfen die Erfassung der Kopfdaten an Ihre Bedürfnisse und klinikinternen Systeme anpassen. Achten Sie aber bitte darauf, dass diese Angaben nicht mit der Datenlieferung an BIDAQ übermittelt werden.
     
  • Sollen Fälle, die gegen Ende des Jahres 2020 beginnen, bereits im neuen Format dokumentiert werden?
    Nein. Es ist nicht ratsam, AmBADOs, die gegen Ende des Jahres 2020 beginnen, bereits nach der neuen Systematik anzulegen, auch wenn davon auszugehen ist, dass die Behandlung des Patienten länger andauern wird. Kommt beispielsweise eine stationäre Aufnahme noch während des Jahres 2020 dazwischen, muss der AmBADO-Fall abgeschlossen und mit der Datenlieferung des Dokumentationsjahres 2020 nach der alten Systematik übermittelt werden. Der Fall müsste somit vor dem Datenversand nochmals im alten System angelegt werden.